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Krankheiten

Die sorgfältige, richtige Pflege verhindert meistens eine Erkrankung der Pflanzen!

Nach der „Sommerfrische“ eingeräumt beginnt für die Hibisken noch einmal eine herrliche Blütezeit, da sie in den vergangenen Monaten viel Kraft gespeichert haben. Ab Januar ist diese dann meist aufgebraucht und es beginnt die kritischste Phase der Überwinterung. Kurze Tage und wenig Licht machen den Hibisken sehr zu schaffen und sie werden äußerst anfällig für jegliche Pflegefehler.

Zuviel Wasser und kühler Standort/kalte Wurzeln führen unweigerlich zur Wurzel- oder Wurzelhalsfäule. Darum ist es ungeheuer wichtig die Wassermengen entsprechend dem geringeren Wachstum zu reduzieren.

Das Gleiche gilt für Pflanzen die draußen stehen, wenn der Sommer recht regenreich ist. Von daher sollte man möglichst zwischendrin ein trockenes Quartier, z.B. unter einer Überdachung, für die Pflanzen haben, damit sie auch mal wieder abtrocknen können. Eventuell ist es sogar besser sie weiter auf der Fensterbank zu kultivieren, als sie an durch zuviel Regen entstandene  Wurzelfäule zu verlieren.

Auch Hibisken die in Übertöpfen gehalten werden erkranken leichter an Wurzelfäule. 

In die Winterzeit fällt auch das Absterben der Pflanze von oben her oder vereinzelter Zweige. Oftmals stoppt es von allein, wenn die Standort- und Pflegebedingungen optimiert werden können, oft genug aber geht die gesamte Pflanze ein. Auch veredelte Exemplare sind davon nicht verschont und sterben unter Umständen komplett ab.

Verursacht wird diese Krankheit durch Pilze  (Phytophtora und andere) die in die Leiterbahnen eindringen und somit die Pflanze zum absterben bringen. Diese Pilze sind in der Erde immer latent vorhanden werden aber erst im Übermaß aktiv wenn in der Pflege etwas nicht stimmt.

Blattpilze die sich bei hoher Luftfeuchtigkeit auf den Blättern ansiedeln sind im allgemeinen ungefährlich. Meist reicht es schon die befallenen Blätter an den Pflanzen abzuzwicken und einen anderen Standort zu wählen.